• Wenn der Einsatz größer wird …

    Am vergangenen Wochenende nutzte eine Gruppe der Kameradinnen und Kameraden die Gelegenheit, sich auf dem Einsatzleitwagen (ELW) weiterzubilden. Hintergrund war es den bestehenden Personalstamm, welcher mit diesem Fahrzeug regelmäßig arbeitet, zu erweitern.

    Im Gegensatz zu allgemeinhin bekannten Feuerwehrfahrzeugen, besitzt dieses Fahrzeug keinerlei feuerwehrtechnische Ausstattung im klassischen Sinne. Hier finden sich weder Schläuche, noch Äxte oder Leitern. Stattdessen ist der ELW mit einer umfangreichen EDV- und Funktechnik ausgestattet. Hintergrund ist, dass dieses Fahrzeug dazu dient, an größeren Schadensstellen dem Einsatzleiter als Führungs- und Kommunikationsfahrzeug zur Verfügung zu stehen. Dementsprechend ist das Fahrzeug mit zwei Bildschirmarbeitsplätzen und diverser Zusatzausstattung ausgestattet, welche es den eingesetzten Kräften erlaubt, mittels spezieller Software auch größere Schadensereignisse mit vielen Kräften zu koordinieren.

    Die Gruppe der interessierten Kameradinnen und Kameraden traf sich daher am Freitagabend und am Sonnabend, um die notwendigen fachlichen Hintergründe zum Einsatz dieses Fahrzeuges näher kennen zu lernen und sich mit den technischen Aspekten auseinander zu setzen. Nachdem das grundlegende Hintergrundwissen vermittelt wurde, ging es am Sonnabend auch schon in den praktischen Teil. Wie nimmt man das Fahrzeug richtig in Betrieb? Wo findet es seinen Platz an einer Einsatzstelle und was ist technisch zu beachten, damit das Fahrzeug autark arbeiten kann? All dies und viele weitere Fragen wurden hier geklärt.

    Da jedoch das Hintergrundwissen und der technische Aufbau allein noch keinen Rückschluss auf die eigentlichen Arbeitsabläufe geben, wurde zusätzlich ein aktiver Übungsteil durchgeführt. Hier galt es durch die neuen Gruppenmitglieder in Zweierteams aktiv im Fahrzeug Einsatzszenarien abzuarbeiten. Schnell zeigte sich, dass auch bei überschaubaren Einsatzsituationen viele Kommunikationsstellen bedient werden müssen und das Arbeiten unter Zeitdruck ein Höchstmaß an Konzentration verlangt. Letztlich kam der Spaßfaktor bei der Übungseinheit nicht zu kurz und das Ergebnis, dass wir vier weitere Kameradinnen und Kameraden für diese Aufgabe begeistern können.  

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